Schweiz: Das Schreddern von Küken wird vom Bundesrat verboten – im Januar 2020 tritt das Verbot in Kraft

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In vielen Branchen und Jobs gibt es Methoden, von der die Öffentlichkeit zwar nichts weiß, die aber wohl mindestens fragwürdig erscheinen.

Eine davon ist etwa das Schreddern von männlichen Küken in der Landwirtschaft.

Dieses Verfahren wird in vielen Ländern, unter anderem auch in Deutschland, vollzogen, auch wenn es in unregelmäßigen Abständen Proteste dagegen gibt.

In der Schweiz werden solche Art Proteste ab dem neuen Jahr nicht mehr nötig sein, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt.

Denn in der Alpenrepublik hat der Bundesrat in einer Sitzung vom 23. Oktober 2019 entschieden, dass das Schreddern von männlichen Küken ab dem 1. Januar 2020 verboten ist.

Dazu wird die Tierschutzverordnung dementsprechend angepasst.

Bislang war das Schreddern, auch Homogenisierung genannt, erlaubt. Bei dieser Methode werden männliche Küken durch einen mechanischen Vorgang getötet.

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Tötung durch CO2 weiter erlaubt

Auch wenn diese in den vergangenen Jahren nur noch in wenigen Brütereien und in Ausnahmefällen eingesetzt wurde, wurde der Bundesrat bereits Anfang 2019 durch eine sogenannten Motion – ein in der Schweiz parlamentarischer Vorstoß von eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Eben, der die Regierung beauftragt, tätig zu werden – zum Handeln animiert.

Erlaubt bleibt in diesem Zusammenhang aber weiterhin die Tötung durch CO2.

Eine weitere Alternative zu den bestehenden Tötungsmethoden bietet die Methode der Geschlechtsbestimmung im Brutei.

Mithilfe dieser kann man sehr früh nach der Befruchtung das Geschlecht der Küken bestimmen und man hat die Möglichkeit, männliche Legeküken zu eliminieren. Bestimmt man nämlich das Geschlecht, würden männliche Küken gar nicht mehr ausgebrütet.

In der breiten Masse werden diese Methoden aber noch nicht angewendet.

In der Pressemitteilung des Bundesrates heißt es außerdem, dass mehrere internationale Firmen und Universitäten in diesem Bereich unter Hochdruck forschen und entwickeln, damit auch eine kommerzielle Methode eingesetzt werden kann.

Diese Methoden seien auch im Interesse der Schweiz.

Mit diesem Verbot setzt die Schweiz neue Maßstäbe in der Landwirtschaft und verhindert dadurch, dass Millionen unschuldige männliche Küken geschreddert werden.

Man darf gespannt sein, ob beispielsweise Deutschland diesem Vorbild folgt und auch hier ein solches Verbot durchgesetzt wird.

Teile diesen Artikel, wenn du auch der Meinung bist, dass männliche Küken ein Recht auf Leben haben.

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